14/03/2025 0 Kommentare
Gemeinsam sind wir noch stärker
Gemeinsam sind wir noch stärker
# Gemeindeleben

Gemeinsam sind wir noch stärker
Am 09. März fand unsere jährliche Gemeindeversammlung statt, die ganz im Zeichen von zukünftigen Veränderungen stand. Denn gemeinsam sind wir in noch stärker: nicht nur mit unserer Partner-Gemeinde Charlottenburg-Nord sondern zukünftig auch mit den Gemeinden Trinitatis und Luisen. Diese 4 Gemeinden bilden ab April einen sogenannten Pfarrsprengel. Das bedeutet, dass die Pfarrer*innen dieser Gemeinden als Team zusammenarbeiten und der Pfarrdienst regional gedacht und organisiert wird. Die Pfarrer haben dabei nach wie vor eine feste "Heimat-Gemeinde" wie Oliver Neick bei uns in Gustav-Adolf.
Doch was ändert sich ganz konkret für uns? Zukünftig werden z.B. die Gottesdienstzeiten aufeinander abgestimmt, wie dies in der Vergangenheit bereits mit Charlottenburg-Nord passiert ist. Auch die Abläufe der Gottesdienste werden harmonisiert, was jedoch nur kleine Veränderungen für alle mit sich bringt. Die wahrscheinlich größte Veränderung wird sein, dass der Pfarrdienst stärker von administrativen Schreibtisch-Tätigkeiten getrennt wird. Für diese wird zum 1.7. eine Geschäftsführerin eingestellt, die u.a. die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden koordiniert, den jährlichen Haushalt erstellt, kontrolliert und sich um die Verwaltung und Vertragsangelegenheiten kümmert. Dabei wird sie eng mit den Gemeindekirchenräten und dem kirchlichen Verwaltungsamt zusammenarbeiten. Das hat den großen Vorteil, dass sich die Pfarrer*innen im Sprengel dann deutlich stärker auf ihre Kerntätigkeiten konzentrieren können wie Begegnungen mit der Geminde, Gottesdienste, Seelsorge u.v.m.
Auch in vielen anderen Feldern werden wir zukünftig gemeinsam an einem Strang ziehen und unsere Kräfte bündeln: ab dem Sommer wird es z.B. ein gemeinsames Konfermodell geben und auch die Bereiche Kirchenmusik und die Kinder- und Familienarbeit werden noch enger kooperieren. Noch offen ist, ob und wie zukünftig die Gemeindebriefe oder die Internetauftritte verknüpft werden, um z.B. ehrenamtliche Ressourcen noch effizienter zu nutzen.
Auf der Gemeindeversammlung wurde nicht nur über zukunftsweisende Themen informiert, sondern es gab auch Raum für einen persönlichen Austausch: so wurde gemeinsam überlegt, wie ältere Gemeindemitglieder wieder verstärkt angesprochen werden können und künftige Veränderungen noch transparenter gemacht werden können.
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